<a href="https://www.blogheim.at/socialwall/instagram" title="zur Website Blogheim.at"><img src="https://www.blogheim.at/ranking?key=qJPsr8&typ=8" data-no-lazy="1" width="1" height="1" alt="Blogheim.at Logo"></a>

  • White Facebook Icon
  • White Instagram Icon
  • box-128

Spa-Traum

25.01.2020

Zeit für mich, die ist selten. Job, Haushalt, Kind, Sport, Französischkurs ... Alles soll unter einen Hut, da bleibt kaum Gelegenheit zum Verschnaufen. Umso mehr freut es mich dann, wenn sich einmal eine Lücke auftut. Und dies war unlängst der Fall. Ich bin gemeinsam mit meiner Familie nach Retz im Weinviertel gereist, ganz oben an der Grenze zu Tschechien. Mein Mann liebt diese Gegend, weil sie so besonders ist: Weinhänge soweit das Auge reicht, viel Land, sanfte Hügel. Im Winter mit besonderem Charme. Retz ist sowas wie eine Winzermetropole. Die 4.230 Einwohner zählende Gemeinde im Bezirk Hollabrunn punktet nicht nur oberirdisch mit einem schönen Hauptplatz, sondern da spielt es sich auch direkt darunter ab: Der Retzer Erlebniskeller ist der größte Weinkeller Mitteleuropas. 21 km lang und 30 m tief ist dieser größte, zusammenhängende Keller, wo noch bis vor 70 Jahren ein Großteil der Weinbestände der Gegend gelagert wurden. Wir haben diesen herrlichen Ort bei leichtem Schneefall genießen dürfen. Bei einem Spaziergang. 

Im Hotel Althof Retz, Weingut & Spa, ist man als Erholungssuchender und Weinliebhaber bestens aufgehoben. Wir sind beides. Die charmanten alten Gemäuer wurden um eine moderne Spa-Landschaft ergänzt - auf fünf Etagen. Und ganz oben das Highlight: ein Pool mit herrlicher Rundum-Aussicht! Das Wasser, super warm, sodass auch an diesem kühlen Jänner-Schnee-Tag keine frostige Stimmung aufkam, weder bei meiner Tochter noch bei mir. Wir haben es genossen. Natürlich auch den Blick über die Weinberge, zur Windmühle, zur Kapelle, zum Kirchturm von Retz. Toll. Im Vino-Spa befreite mich eine Expertin dann von meinen Nackenverspannungen: "Ja, man merkt schon, dass sie viel am Computer arbeiten", formulierte sie es dezent. Tja, ... Dann ließ ich meine Haut noch mit einem Weinkernpeeling verwöhnen. Uhi, insgesamt 50 unvergessliche Minuten. Ich hatte davon sogar 40 für mich alleine, in den ersten zehn rannte meine Tochter Linda eifrig ein und aus, um nachzusehen, was da denn bei mir gemacht wird. 

Die Küche im Althof Retz verdient an dieser Stelle auch noch eine Erwähnung: Köstlich! Und die Kellner: lustig und freundlich! Selbst dann noch, wenn unsere Tochter mit ihren Extrawünschen loslegt. "Mama, der Kellner ist witzig, ob der morgen auch da ist?" Mein Mann verkostete die regionalen Empfehlungen aus dem Weinkeller, ich schloss mich an. Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns dann noch ein letztes Glas Rotwein vor dem offenen Kamin - très agreable - wie die Franzosen sagen würden. 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload